Author: Julien Savioz
30.9.26
Lesedauer:
2 Minuten

Dollar steigt und steigt

Seit Ende Januar hat USD/CHF fast 10% zugelegt.

Aktuell handelt das Währungspaar bei 0.8350, auf dem höchsten Stand seit Mai 2025.

Das Interessante daran:

Anfang Jahr rechneten fast alle Marktteilnehmer mit einer weiteren Dollarschwäche.

Von De-Dollarisierung war die Rede, Kursziele von 0.75 und tiefer wurden aufgerufen.

Heute sieht die Situation anders aus.

Aber es zeigt einmal mehr:

Auf Kursprognosen ist kein Verlass.

Das ist gerade jetzt relevant.

Viele Unternehmen erstellen in den nächsten Wochen ihre Budgets für 2027.

Meine Empfehlung:

Sich nicht auf Kursprognosen verlassen.

Wichtiger sind andere Fragen:

-> Welches Dollar-Exposure erwarten wir für 2027?

-> Wie sensitiv reagiert unser EBIT auf Kursveränderungen von 5, 8, 10%?

-> Welche Schwankungen können und wollen wir tragen?

-> Welche Optionen haben wir, um dieses Risiko zu steuern?

Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, lohnt es sich, über Absicherungen zu sprechen.

Wer diese Fragen im Rahmen des Budgetprozesses einmal strukturiert durchgehen möchte:

Genau dafür bin ich da.

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