Author: Julien Savioz
29.7.25
Lesedauer:
2 min

15% sind besser als 30%. Was liegt für die Schweiz drin?

Der Zoll-Deal zwischen den USA und der EU steht. Was ist für die Schweiz zu erwarten?

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1. Die Zölle werden sehr einseitig ausfallen. Die Schweiz wird kaum Gegenzölle erheben können. Der Order für die 36 Stück F-35 und die angekündigten Investitionen der Pharma-Multis könnten zumindest etwas politischen Goodwill einbringen, reichen aber kaum für Sonderkonditionen.

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2. Donald Trump ist durchaus verhandlungsbereit. Aber was kann die Schweiz wirklich für Hebel anwenden? Ausser der Reduktion von Agrarzöllen (welche politisch kaum durchsetzbar sind) gibt es wenig Trümpfe.

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3. 15% scheint die internationale Baseline sein, welche die USA nun anwenden (EU, Japan). Nur die UK haben bisher 10% aushandeln können, alle anderen Länder sind von höheren Zöllen betroffen.

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4. Auch der EU-Deal schadet uns indirekt. Schweizer Industriezulieferer (Automobile, Maschinen) sind tief in europäische Wertschöpfungsketten eingebunden. Werden dort Zölle fällig, leidet auch der indirekte Export aus der Schweiz.

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Fazit: 15-20% für Swiss-Made-Produkte scheinen realistisch. Alles darüber wäre schlecht, da die relative Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen zusätzlich eingeschränkt würde.

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So oder so: Ein Deal scheint noch nicht in Reichweite. Stand jetzt werden Exporte ab dem 1. August mit einem Zollsatz von 31% belegt.

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