Author: Julien Savioz
17.11.25
Lesedauer:
1 min

EUR/CHF fällt auf neues Tief – knapp über 0.92

Der Schweizer Franken wird erneut zum Zufluchtsort: Heute morgen handelte EUR/CHF zeitweise bei 0.9210 – und damit nur noch knapp über der Marke von 0.92, die bereits mehrmals gehalten hat.

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Auslöser für die jüngste Frankenstärke sind Entwicklungen in der Eurozone, namentlich die Abstufung Frankreichs durch S&P (von AA- auf A+). Bereits letzte Woche hat der Franken von Sorgen um Regionalbanken in den USA profitiert.

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Die SNB hat die Stärke des CHF bisher toleriert und sich dagegen entschieden, den Leitzins unter null zu senken.

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Könnte sie ihre Meinung bis zur nächsten Sitzung (11. Dezember) ändern?

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Durchaus möglich. Denn der starke Franken drückt die Inflation, und die US-Zölle bremsen das Wirtschaftswachstum. Kurzfristig dürften Interventionen am Devisenmarkt jedoch das Mittel der Wahl bleiben.

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Sowohl Importeure als auch Exporteure sollten die anstehende Budgetierung nutzen, um ihre Strategie im Umgang mit Währungsrisiken für 2026 zu definieren.

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