Author: Julien Savioz
17.2.26
Lesedauer:
2 min

23 KMU-CFOs haben den FX Risk Score gemacht.

23 KMU-CFOs haben den FX Risk Score gemacht.

Durchschnitt: 52/100 Punkte.

Die häufigsten 4 Lücken von KMUs im Devisengeschäft:

1. Der Margenaufschlag (in pips oder bps) ist unbekannt (64%)

"Gute Kurse von der Hausbank" ist keine fundierte Aussage, wenn sie nicht quantifizierbar ist.

Viele KMUs handeln immer noch zu Stufentarifen (bessere Kurse ab 100k, 250k) statt einer All-In-Rate.

2. Keine Nutzung von Terminpunkten (72%)

Die positive Zinsdifferenz von CHF vs. EUR oder USD wird kaum genutzt.

Gerade Importeure verschenken viel Potenzial, wenn sie Terminpunkte nicht proaktiv nutzen.

3. Keine festgelegte FX-Strategie (89%)

Es wurde nie ein bewusster Entscheid getroffen, ob abgesichert werden soll oder nicht.

Absicherungen erfolgen entweder ad-hoc (wenn der Kurs "gut" aussieht) oder gar nicht.

Eine von GL/VR abgesegnete FX-Policy fehlt.

4. Keine Unterscheidung von Geschäftsarten (67%)

Laufendes Geschäft und Projektgeschäfte werden vermischt.

Natürliches Hedging wird ungenügend eingesetzt, Saisonalitäten zu wenig berücksichtigt.

Besonders stark wirken sich diese Lücken aus bei KMUs mit:

a) tiefen Margen (z.B. Lebensmittel-Grosshändler)

b) starren Preisstrukturen (z.B. B2B-Shop mit Katalogpreisen)

c) langen Laufzeiten (z.B. Maschinenbauer mit grösseren Projektgeschäften)

Interessiert, wie Sie abschneiden?

Hier geht es zum 3-min-Assessment (inkl. sofortiger Auswertung):

https://lnkd.in/d3Tjj9fk

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